Ordnung und Sicherheit

Hinweise bei Schnee und Glätte

Zusätzlich zur Sommerreinigung ist auch der Winterdienst der Gehwege grundsätzlich auf die Anlieger übertragen. Innerhalb der Gemeinde ist die Straßenreinigungspflicht in der Satzung geregelt. Danach ist die Reinigung der Gehwege und der gemeinsamen Geh- und Radwege innerhalb der geschlossenen Ortslagen grundsätzlich auf die Anlieger übertragen. Das gilt insbesondere auch für alle Grundstückseigentümer von unbebauten Grundstücken. Bei Schnee- und Eisglätte haben die Verpflichteten die Gehwege und die Zugänge zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang  derart und so rechtzeitig zu bestreuen, dass Gefahren nach allgemeiner Erfahrung nicht entstehen können. Andernfalls hat die Gemeinde Lichtenau die Möglichkeit, ein Verwarngeld zu verhängen, um die Erfüllung der Pflichten durchzusetzen.

 

Umgang mit Fund- und herrenlosen Tieren

Aufgefundene Tiere, die üblicherweise vom Menschen gehalten werden, wie zum Beispiel Hunde, Katzen und Ziervögel, die nicht den hier sonst wildlebenden Arten zuzurechnen sind, müssen  als Fundtiere eingestuft werden. Diese werden nach §§ 965 ff. BGB  als Fundsachen behandelt. Viele Bürger füttern aus Mitleid freilebende Katzen, binden diese an sich und die Katzen kehren regelmäßig zu den Menschen und an die Futterstelle zurück. Sobald Bürger freilebende Katzen füttern, übernehmen sie die Verantwortung für diese. Somit sind diese Katzen keine Fundtiere und können auch nicht als Fundtier vom Tierheim aufgenommen werden. Bei streunenden Katzen oder wildernden Hunden wird der Jagdausübungsberechtigte Jäger zuständig, sobald sie im Jagdbezirk in einer Entfernung von mehr als 300 Meter vom nächsten bewohnten Gebäude angetroffen werden. Werden verlorene oder entlaufende Haustiere aufgefunden, muss der Fund bei der Gemeinde Lichtenau, Auerswalder Hauptstraße 2, 09244 Lichtenau, Tel.: 037208/80061, E-Mail: , Fax: 037208/80050 oder außerhalb der Dienstzeiten soweit eine Gefahr vom Tier ausgeht bei der Polizei Mittweida, Tel.: 03727/980-0 angezeigt werden.

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Parken und Halten

Nach § 12 Abs. 1 Nr. 1 und 2 StVO ist das Halten und damit auch das Parken insbesondere an engen und an unübersichtlichen Straßenstellen sowie im Bereich scharfer Kurven unzulässig. Die Vorschrift dient der Sicherstellung ausreichenden Raums für den fließenden Verkehr. Eng ist eine Straßenstelle nach der Rechtsprechung in der Regel dann, wenn der zur Durchfahrt insgesamt frei bleibende Raum für ein Fahrzeug höchstzulässiger Breite von 2,55 m (vgl. § 32 Abs. 1 Nr. 1 StVZO) zuzüglich 0,50 m Seitenabstand bei vorsichtiger Fahrweise nicht ausreichen würde. Dabei ist die Gegenfahrbahn mit zu rechnen.
Dementsprechend muss ein Haltender / Parkender grundsätzlich eine Fahrbahnbreite von 3,05 m zum gegenüberliegenden Fahrbahnrand , dass ist die Asphaltkante, freihalten. Dies gilt immer und überall und ohne ein zusätzliches Verkehrsschild. Die Gemeinde Lichtenau behält sich vor, dort wo die Mindestabstände nicht eingehalten werden, diese Ordnungswidrigkeit mit einem Verwarngeld zu ahnden.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung

Montag
13.00 - 16.00 Uhr

Dienstag
9.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
geschlossen

Donnerstag
13.00 - 16.00 Uhr

Freitag
9.00 - 12.00 Uhr