Aktuelles

Das Versicherungsamt unterstützt in Rentenangelegenheiten
Das Versicherungsamt im Landratsamt Mittelsachsen ist Ansprechpartner für Angelegenheiten der Sozialversicherung.
- Sie wohnen im Landkreis Mittelsachsen oder haben hier Ihren Beschäftigungs- beziehungsweise Tätigkeitsort?
- Sie haben Anliegen oder Fragen zu Sozialversicherungsangelegenheiten (insbesondere zur gesetzlichen Rentenversicherung)?
Dann können Sie sich gern an das Versicherungsamt des Landratsamtes Mittelsachsen wenden.
Das Versicherungsamt ist unabhängig von den einzelnen Zweigen der Sozialversicherung tätig.
 
Unsere Leistungen im Überblick
- Aufnahme von Anträgen auf Rente, Kontenklärung, Rehabilitationsmaßnahmen und Weiterleitung an den Rentenversicherungsträger
- Beglaubigung von Dokumenten in Verbindung mit der Antragstellung
- Aufnahme von Widersprüchen gegen Bescheide der Sozialversicherungsträger
- Bereithalten von aktuellen Broschüren zu Sozialversicherungsthemen
 
Standort und Erreichbarkeit
Landratsamt Mittelsachsen Abteilung Soziales, Versicherungsamt
Besucheradresse: Am Landratsamt 3, Haus A, 09648 Mittweida
 
Ansprechpartner
Buchstaben A bis L                                                                         Buchstaben M bis Z
Frau Ulbricht                                                                                    Frau Hänel
Telefon: 03731 799-6300                                                            Telefon: 03731 799-6321
 
Es wird um telefonische Terminvereinbarung gebeten. Vorsprachen ohne vorherige Terminvereinbarung sind leider nicht möglich.    

„Afrikanische Schweinepest: Veterinäramt appelliert an alle Bürger zur Mithilfe

Das mittelsächsische Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) appelliert an alle Bürger des Landkreises, bei der Verhütung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest mitzuhelfen.

Das mittelsächsische Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) appelliert an alle Bürger des Landkreises, bei der Verhütung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest mitzuhelfen. Die ersten Nachweise dieser für Schweine hochgefährlichen Tierseuche in Deutschland erfolgten Anfang September in Brandenburg. Um einen möglichen Eintrag der Seuche nach Sachsen schnell zu erkennen, ist es wichtig, dass verendet aufgefundene Wildschweine, auch Tiere die durch einen Unfall verstorben sind, unverzüglich dem LÜVA gemeldet werden. Dazu ist die Tel.-Nr. 03731/799-6234 zu nutzen und außerhalb der Dienstzeiten die Rettungsleitstelle unter der Telefonnummer 0371/488-8200 anzurufen. Die Jäger haben alle verendeten und krank erlegte Wildschweine auf die Afrikanische Schweinepest zu beproben. Anschließend werden diese unschädlich über die Tierkörperbeseitigungsanlage in Lenz (TKBA) entsorgt. Im Landkreis sind dazu Kadaversammelpunkte eingerichtet worden. Die Tiere werden dort bis zur Abholung durch Fahrzeuge der TKBA unter seuchenhygienisch sauberen Bedingungen aufbewahrt. Insgesamt wurden seit April 2020  24 Fall- und Unfallwildschweine auf Afrikanische Schweinepest im Landkreis gemeldet und beprobt.

Von der Landesdirektion Sachsen wurde zudem im April 2020 für die Landkreise Görlitz und Bautzen die Beprobung aller gesund erlegten Wildschweine angeordnet sowie die Entsorgung aller Aufbrüche und der Schwarte von erlegtem Schwarzwild über die TKBA. Sollte die Tierseuche weiter fortschreiten, kann es auch im Landkreis Mittelsachsen zu einer solchen Anordnung kommen. Daher möchte das LÜVA gemeinsam mit den Jagdgenossenschaften die Standorte für diese Sammeltonnen vorher planen. Die Jäger bringen bereits jetzt freiwillig Blutproben von gesund erlegten Wildschweinen zur Untersuchung. Dieses Jahr wurden bereits 616 Proben untersucht.

Das Virus ist sehr langlebig und hält sich bei Zimmertemperatur beispielsweise gut vier Monate, im blutverseuchten Erdboden 205 Tage, im gekühlten Schlachtkörper sieben Monate, in Schinken bis zu 399 Tage. Bei der Verarbeitung von Fleisch und Fleischprodukten wird es erst bei einer erzielten Kerntemperatur von 69 Grad inaktiviert. Vor diesem Hintergrund appelliert das LÜVA, Fleisch- und Wurstreste, wenn überhaupt, nur in geschlossenen Behältnissen wegzuwerfen und nicht aus dem Ausland mitzubringen. Denn das Virus der ASP kann außer über Blut und Sperma auch über die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie durch schweineblutkontaminierte Gegenstände von Tier zu Tier übertragen werden. Vor dem Hintergrund der vielen Seuchenausbrüche in Hausschweinebeständen in Osteuropa appelliert das mittelsächsische Veterinäramt, keine Rohwürste wie Salami und Knacker und keinen rohen Schinken oder rohes Schweinefleisch aus diesen Regionen mitzubringen. Die Gefahr, dass sich Wildschweine durch unachtsam weggeworfene Reste mit dem Erreger infizieren, ist enorm hoch. Das trägt dazu bei, dass die Seuche über große Entfernungen hinweg verschleppt werden kann. Bei einer Infektion tritt meist der Tod der Tiere nach zwei bis zehn Tagen ein. Symptome einer Infektion sind beispielsweise Fieber, Blutungen und Appetitverlust. Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich nicht von denen der Klassischen Schweinepest. Deshalb sind die Probenentnahmen im Wild- und Hausschweinbestand so wichtig. Denn nur mithilfe der Labordiagnostik lässt sich die ASP zweifelsfrei feststellen beziehungsweise ausschließen. Die Krankheit ist für den Menschen völlig ungefährlich.

Schweinehaltungen und insbesondere Auslauf- und Freilandhaltungen von Schweinen werden durch das LÜVA auf die Einhaltung der seuchenhygienischen Regelungen kontrolliert. In diesem Zusammenhang sei nochmals darauf hingewiesen, dass die Haltung von Schweinen im Freien im LÜVA beantragt werden muss und nur unter sehr strengen Auflagen genehmigt werden kann, so zum Beispiel doppelter Zaun mit Untergrabschutz. Es muss jeglicher Kontakt von Hausschweinen mit  Wildschweinen verhindert werden. Auch das Verfüttern von tierischen Speiseabfällen an Hausschweine ist strengstens verboten.

Der Landkreis Mittelsachsen hat sich mit in seiner technischen und materiellen Ausstattung auf den Ernstfall vorbereitet. Auf der Internetseite des Landkreises ist ein Fragen-Antwort-Katalog zur ASP eingestellt.“

2020

Top Themen der Woche

Die Top Themen der Woche erläutert Bürgermeister Andreas Graf in einem Youtube-Video

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Neue Corona-Schutz-Verordnung

Ab 24.10.2020 tritt die neue Corona-Schutz-Verordnung in Kraft. Für den Landkreis Mittelsachsen sind die besonderen Regelungen entsprechend der Allgemeinverfügung vom 22.10.2020 zusätzlich zu beachten!

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Erzieherinnen / Erzieher gesucht

Die Gemeinde Lichtenau sucht ab sofort für ihre Kindertageseinrichtungen Erzieherinnen und Erzieher.

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„Wir meinen die Zukunft Sachsens lässt sich am besten gemeinsam gestalten und wir alle können etwas dafür tun.

Dafür wurde im SMEKUL der eku-Zukunftspreis für Energie, Klima, Umwelt konzipiert. Der eku unterstützt Ideen und Konzepte, die vor Ort entwickelt wurden, bei ihrer Umsetzung. 
eku idee ist offen für alle und wendet sich in erster Linie an Vereine, Jugendgruppen, Privatpersonen, Initiativen sowie an Kommunen und Institutionen.
Gesucht sind Vorschläge für ökologisch wirksame, umsetzbare Projekte mit sozialer und/oder gesellschaftlicher Wirkung (Vorbildwirkung und Motivationswirkung, vernetzender Wirkung oder Bildungscharakter) insbesondere zu folgenden Themen:
- für Klimaschutz konsequent handeln,
- Klimawandelanpassung angehen,
- biologische und landschaftliche Vielfalt erhalten,
- Lebensumfeld ökologisch entwickeln,
- regionale und ökologische Lebensmittel vom Feld auf den Teller bringen,
- lebendige Gewässer schaffen.
Nähere Informationen zum eku -Zukunftspreis für Energie, Klima, Umwelt finden Sie hier: https://www.eku.sachsen.de/
Vielleicht haben Sie selbst Ideen, für deren Umsetzung Sie finanzielle Unterstützung benötigen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung noch bis 31.10.2020!
Bitte beachten Sie, dass mehrere Preise in jeder Preiskategorie vergeben werden können, so dass für gute Ideen die Chancen für eine Prämierung sehr gut sind.“

Regelbetrieb in der Kita Oberlichtenau ab Montag

Alle Kinder, bei denen kein Coronatest erforderlich wurde, werden ab Montag, dem 19.10.2020 im Regelbetrieb betreut. Alle weiteren, auch kurzfristigen Informationen veröffentlichen wir an dieser Stelle.

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Ermittlung von Kontaktpersonen

Bis Freitag Nachmittag, dem 16.10.20 werden die Familien angerufen, deren Kinder in Kontakt mit dem bestätigten Fall standen. Diese werden zum Coronatest am Samstag, dem 15.10.20 zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr eingeladen. Erfolgt kein Anruf des Gesundheitsamtes, erfolgt kein Test.

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Unterbrechung der Kinderbetreuung in Oberlichtenau

In der Kita Oberlichtenau gibt es einen bestätigten Coronafall. Wir schützen die Menschen die uns wichtig sind und unterbrechen mögliche Übertragungswege. Deswegen schließen wir die Kindergartengruppen in der Kita Oberlichtenau bis Freitag, den 16.10.2020. Wir nutzen die Zeit und planen gemeinsam mit dem Gesundheitsamt einen sicheren Betrieb ab Montag, dem 19.10.2020. Kontaktpersonen erhalten eine telefonische Information und eine Einladung zum Coronatest. Es wird eine Teststation in der Kita am Samstag, dem 17.10.2020 eingerichtet. Betroffene Personen werden angerufen. Im Krippenbereich erfolgt eine sichere Kinderbetreuung. Die Krippe hat regulär geöffnet.

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Anmeldeschluss für die freiwillige Ausgleichszahlung des > Bundes aufgrund der Thomas-Cook-Insolvenz

Nur noch bis zum 15. November 2020 können sich Geschädigte, die von der Thomas-Cook-Insolvenz betroffen sind, im Thomas-Cook-Bundportal der Bundesregierung anmelden.
Im Dezember 2019 hatte die Bundesregierung beschlossen, die von der Insolvenz des Thomas-Cook-Konzerns betroffenen Kunden freiwillig zu entschädigen, da durch die bisherige Umsetzung der Pauschalreise-Richtlinie staatshaftungsrechtliche Ansprüche im Raum standen.
Seit dem 6. Mai gibt es dafür das kostenfreie, online-basierte Anmeldeverfahren. Da die Anmeldefrist für die Einleitung des
Entschädigungsverfahrens bald ausläuft, ist es wichtig, dass alle Betroffenen, die sich noch nicht angemeldet haben, dies nun zeitnah nachholen. Auf der Homepage des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) findet sich hierzu ein Wegweiser, der alle zentralen Informationen enthält und Hilfestellung gibt: https://www.bmjv.de/
SharedDocs/Artikel/DE/2019/TC/121119_ThomasCook.html
Bürgerinnen und Bürger, die über keinen Internetzugang verfügen, werden unter der Rufnummer 0361 606 670 12 bei der Antragstellung unterstützt.

Wettbewerb: Zweckverband „Chemnitztalradweg“ sucht Logo für Radweg

Die Entwicklung des Marketings für den Chemnitztalradweg wird vom zuständigen Zweckverband spürbar vorangetrieben. Bis zum 30. November 2020 besteht dabei die Möglichkeit, Vorschläge zur Gestaltung eines Logos für den Chemnitztalradweg abzugeben. Der Zweckverband freut sich auf kreative Ideen der Bürger*innen und nimmt sowohl digitale als auch handgezeichnete Entwürfe entgegen. Optional kann auch ein kleiner Slogan beigefügt werden.